Verhaltensauffälligkeiten reduzieren durch Sozial-emotionales Lernen: Förderansätze für die Schulen
Sozial-emotionale Kompetenzen spielen in der Schule und im Leben eine zentrale Rolle. Sie helfen Schülerinnen und Schülern, ihr Verhalten zu steuern, mit schwierigen Gefühlen umzugehen und herausfordernde Situationen zu bewältigen. Die gezielte Förderung dieser Kompetenzen führt längerfristig zu einer Reduktion von psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten. In dieser Weiterbildung lernen Lehrpersonen konkrete Strategien und Hilfsmittel kennen, um sozial-emotionale Kompetenzen fächerübergreifend zu fördern, die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu stärken und Verhaltensauffälligkeiten im Unterricht zu reduzieren. Der Fokus liegt dabei auf wirksamen Aspekten wie dem Abbau von Frustrationen, Hilfeverhalten, Entspannung, Umdeuten von Situationen, Empathie oder Konfliktfähigkeit.
Zielgruppe
- Lehrpersonen Zyklus 1 bis 3
- Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen Zyklus 1 bis 3
- Schulleitungen Zyklus 1 bis 3
Lernziele
- Die Lehrpersonen stärken ihre Selbstwirksamkeit im Umgang mit psychischen Problemen und Verhaltensproblemen von Schülerinnen und Schülern.
- Die Lehrpersonen setzen konkrete Strategien ein, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schülern zu stärken und Problemen vorzubeugen.
- Die Lehrpersonen gestalten Kontexte (Klasse, Schule) so, dass psychische Belastungen und Verhaltensauffälligkeiten reduziert werden.
Details zur Durchführung
Anmerkung
Die Angebote zum sozial-emotionalen Lernen («Gesundes Verhalten» und «Schulische Leistung stärken») sind ergänzende Angebote. Sie können einzeln oder kombiniert gebucht werden.
Vorbereitung
Schulinterne Begleitgruppe (Schulleitung und schulverantwortliche Personen). Die Weiterbildung wird in einen Schulentwicklungsprozess eingebettet.
Dauer
Zwei Weiterbildungsblöcke à je 3h, am Ende Erfahrungsaustausch à 2h, Steuergruppensitzungen
Weiterbildungsleitung
Zentrum Lernen und Sozialisation der PH FHNW