Sozial-emotionales Lernen (SEL): Passende Angebote von Schule+Kultur
Der Besuch von Kulturveranstaltungen fördert soziales und emotionales Lernen. Bei Theaterbesuchen, Workshops in Ausstellungen, Lesungen, Tanzworkshops und Filmvorführungen werden Gefühle angesprochen. Die Schülerinnen und Schüler erleben Freude, Trauer, Spannung oder Irritation und lernen, diese Emotionen bei sich wahrzunehmen und einzuordnen.
Gemeinsames Erleben und Austauschen stärkt Empathie, Verständnis und soziale Bindungen in der Klasse. Im Gespräch üben die Schülerinnen und Schüler, Erfahrungen und Meinungen auszudrücken, zuzuhören und andere Wahrnehmungen zu respektieren. Kulturschaffende greifen oft Themen wie zwischenmenschliche Konflikte, Freundschaft, Familie oder Zusammenleben auf. So lernen Schülerinnen und Schüler, soziale Situationen differenzierter wahrzunehmen und darüber zu sprechen.
Der Sektor Schule+Kultur im Volksschulamt bietet dazu passende Programme. Wichtig sind ein vertrauensvoller Rahmen sowie Vor- und Nachbereitung. Wiederkehrende, gut in den Unterricht eingebettete Kulturformate können das Zusammenleben in der Schule nachhaltig stärken.
Die Finanzierung von Angeboten von Schule+Kultur mit Bezug zum QUIMS-Schwerpunkt ist über den QUIMS-Kredit möglich, sofern sie Teil eines gemäss Vorgaben geplanten QUIMS-Projekts sind, das in den schulinternen Unterlagen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung klar beschrieben ist und in der Jahresplanung sowie den Projektunterlagen dokumentiert wird.
→ Passende Angebote für Schulklassen auf der Website von Schule+Kultur
Soziales, emotionales Lernen kann auch in längeren partizipativen Kulturprojekten gefördert werden. Schule+Kultur unterstützt weitere Formate, die die Zusammenarbeit in der Klasse fördern. Schule+Kultur erteilt gerne weitere Auskünfte.
→ «Kulturagent.innen für kreative Schulen»: Projekt für kulturelle Bildung und Schulentwicklung