Selbstorganisiertes Lernen im Mathematikunterricht?

Schülerinnen und Schüler erwerben mathematische Kompetenzen durch aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Um unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Kindern gerecht zu werden, erstellen Lehrpersonen häufig Pläne oder Stationen zur Bearbeitung von mathematischen Themen. Die selbstorganisierte Arbeit entlang solcher Pläne oder Stationen setzt selbstreguliertes Lernen voraus, das zuerst aufgebaut werden muss. Wie dies beim mathematischen Lernen in Zyklus 1 und 2 angegangen werden kann, ist Thema dieser Weiterbildung. Ausserdem geht es um die grundsätzliche Frage, welche mathematischen Themen sich überhaupt für selbstorganisiertes Lernen eignen und welche nicht.
Zielgruppe
- Lehrpersonen Zyklus 1 und 2 (mit Kindergartenstufe)
- SHP und Klassenassistenzen, die Kinder beim Mathematiklernen begleiten
Lernziele
- Unterschiedliche Lernvoraussetzungen effizient und sinnvoll feststellen.
- Verständnis von mathematischen Inhalten fördern.
- Schülerinnen und Schüler mit Hilfsmitteln und Organisationsformen bei der selbstorganisierten Arbeit unterstützen.
- Sich über die Anforderungen des Lehrplans 21 zum individuellen und gemeinsamen Lernen im Mathematikunterricht austauschen.
- Verstehen, wie selbstreguliertes Lernen im Fach Mathematik aufgebaut werden kann.
Details zur Durchführung
Dauer
1 Halbtag
Vorbereitung
Treffen vor Ort nach Absprache mit der Schulleitung oder der QUIMS-beauftragten Person
Weiterbildungsleitung
Erica Meyer-Rieser
Primarlehrerin, Mathematik-Didaktikerin, Lehrmittelautorin
Kontakt
Claudia Neugebauer, PH Zürich