Diskriminierungskritische Schulkultur: Schule fair und chancengerecht gestalten
Diskriminierung kann im Schulalltag auf unterschiedliche Weise auftreten, z. B. im Unterricht, in Rückmeldungen und Beurteilungen von Lehrpersonen oder durch Ausgrenzung unter Gleichaltrigen. Solche Erfahrungen beeinträchtigen das Wohlbefinden, das Zugehörigkeitsgefühl und das Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen und wirken sich negativ auf ihre Lernmotivation und ihre Bildungschancen aus. Diese Weiterbildung hilft Lehrpersonen dabei, ihre Haltung, ihr Wissen und ihren Umgang mit Diskriminierung im Schulalltag nachhaltig weiterzuentwickeln.
Die Weiterbildung umfasst einen Orientierungsblock sowie drei frei wählbare Vertiefungsblöcke (Rassismuskritik, Geschlechterrollen und soziale Gerechtigkeit). Reflexionsaufgaben und Praxisaufträge helfen, das Gelernte zu vertiefen und im Schulalltag einzubringen. Den Abschluss bildet ein Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe
Lehrpersonen Zyklus 1 bis 3
Lernziele
- Sich Wissen über unterschiedliche Formen von Diskriminierung im Schulalltag aneignen.
- Unterricht und Schulalltag vorurteilsbewusst und diskriminierungskritisch gestalten.
- Eigene Sozialisation und gesellschaftliche Position reflektieren.
- Strategien zum bewussten und professionellen Umgang mit persönlichen Vorurteilen entwickeln.
- Konkrete Handlungsstrategien für eine diskriminierungskritische Schulkultur kennenlernen.
- Altersgerechte Vermittlung einer diskriminierungskritischen Haltung.
Details zur Durchführung
Vorbereitung
Regelmässiger Austausch zwischen Weiterbildungsteam und schulinterner Begleitgruppe aus Lehrpersonen und Schulleitung. Die Weiterbildung wird in ein Schulentwicklungsprozess eingebettet.
Umfang
Orientierungsblock à 3 Std., bis zu drei Vertiefungsblöcke je à 3 Std. (einzeln buchbar), Erfahrungsaustausch à 2 Std., Begleitgruppensitzungen
Weiterbildungsleitung
Zentrum Lernen und Sozialisation PH FHNW